Nach der 5. Jahreszeit, der Fastnacht, beginnt in der Katholischen Kirche die Fastenzeit. Fasten als Verzicht auf bestimmte Speisen, Getränke und Genussmittel über einen festgelegten Zeitraum hinweg, wird in allen Religionen ausgeübt und ist in zahlreichen Kulturen belegt. Fastenzeiten gibt es zu verschiedenen Anlässen und Zeiten über das ganze Jahr verteilt.
Die Form des religiösen Fastens dient unter anderem der Reinigung der Seele, der Buße, der Abwehr des Bösen und dem Streben nach Konzentration, Erleuchtung oder Erlösung.
Ein positiver Nebeneffekt des Fastens ist die Gewichtsabnahme, wenn auch nur in geringem Maße. Aus diesem Grund wird heute häufig das Fasten mit Diät gleichgesetzt, auch wenn es sich hierbei um keine Diät handelt.
In zahlreichen Kulturen war und ist der positive Effekt des Fastens auf die Gesundheit bekannt und wird zur Abwehr von Krankheit oder der Stärkung des Immunsystems eingesetzt.
In den letzten Jahren wurde diese gesundheitsfördernde Wirkung des Fastens immer mehr hervorgehoben. Fasten hilft, sich bewusster zu ernähren und seine Ernährungsgewohnheiten langfristig umzustellen. Selbst bei der Krebstherapie wurde beobachtet, dass Kurzzeitfasten über wenige Tage die Verträglichkeit der Chemotherapie verbessert und in den gesunden Körperzellen die Nebenwirkungen dieser Therapie reduziert.
Fazit: Es gibt zahlreiche Gründe, sich mit dem Thema Fasten mehr zu beschäftigen.
