Der 14. Februar ist hierzulande hinreichend bekannt als der Tag, an dem Liebe und Zuneigung gefeiert werden und ihnen eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Doch woher stammt dieser Brauch, der gerade für die Blumenbranche recht lukrativ ist? Einige behaupten sogar, dass Floristen und Floristinnen diesen Tag aus kommerziellen Gründen ins Leben gerufen haben.
Recherchiert man im Netz, gibt es verschiedene, aber auch widersprüchliche Überlieferungen.
Drum hier nur so viel: Aus manchen Aussagen geht hervor, dass der Gedenktag auf den heiligen Valentinus aus Rom zurückzuführen ist, dem Schutzpatron der Liebenden. Das Fest am 14. Februar steht in Verbindung damit, dass Ehepaare gesegnet wurden und Valentinus ihnen sogar Blumen aus seinem Garten überreicht hat. Allerdings fließt bei der Entstehung dieses Tages die Existenz mehrerer gleichnamiger Heiliger zusammen. Daher ist nicht so genau übermittelt, welche historische Figur sich eigentlich hinter dem Valentinstag verbirgt. Auf jeden Fall stand dieser Tag immer unter dem Zeichen der Liebe! Im 15. Jahrhundert dann schenkten sich in England Paare kleine Geschenke und Gedichte. So gelang der Brauch später mit Einwanderern nach Amerika und über diesen Umweg nach Deutschland. 1950 wurde der erste Valentinsball in Nürnberg veranstaltet. Das Feiern der Liebe und Verteilen der Geschenke, Blumen und was auch immer, verbreitete sich dann im ganzen Land.
Man mag den kommerziellen Grund heutzutage verurteilen oder argumentieren, dass sich Liebende das ganze Jahr darüber freuen, Karten, kleine Geschenke oder Blumen zu bekommen. Warum ausgerechnet am 14. Februar? Dem einen oder der anderen widerstrebt es, sich diesem kommerziellen Zwang zu beugen. Aber freut sich nicht jeder im Stillen, wenn er an dem Tag mit einem Blumenstrauß überrascht wird?
