Vincent

In seinem Kinderbuch „Vincent“ beschäftigt sich der Autor Wolfgang Brunner mit dem Thema Angst. Denn Angst zu haben ist keine Schande. Wolfgang Brunner will mit seiner Geschichte zeigen, dass es greifbare Dinge sein sollten, vor denen man sich fürchtet.

Vincent ist ein zehnjähriger Junge, der an einem Abend zum ersten Mal allein zu Hause bleiben darf. Seine Eltern gehen an ihrem zehnten Hochzeitstag zum Essen. Vincent ist mit den Errungenschaften der Neuzeit ausgestattet und kann jederzeit seine Eltern anrufen. Er ist stolz darauf, dass sie ihm vertrauen. Gleichzeitig ist er jedoch unsicher und hat ein wenig Angst. Doch das lässt er sich nicht anmerken.

Ein Fernsehabend mit Zeichentrickfilmen soll es werden. Doch es kommt anders. Aus Versehen gerät Vincent an einen Monsterfilm, der sich eigenartigerweise nicht mehr ausschalten lässt, Als durch ein Gewitter und einen Blitzeinschlag die Monster aus dem Film steigen, beginnt für Vincent ein Albtraum. Zum Glück für ihn werden auch die Figuren seiner Spielekarten und seine Stofftiere lebendig. Selbst die beiden Katzen können auf einmal sprechen. Sie alle unterstützen Vincent dabei, sich gegen die Monster zu wehren und sich seiner Angst zu stellen.

Der Leser wird sofort in die Geschichte gezogen, die das Geschehen eindrucksvoll und spannend beschreibt.

Wolfgang Brunner ist der Meinung: „Viele Kinder und auch Erwachsene steigern sich in Situationen hinein, die es nicht einmal ansatzweise Wert sind, gefürchtet zu werden. Ich wollte mit dieser Geschichte Kindern (und auch so manchen Erwachsenen) die Angst vor oft unbegründeten Dingen nehmen. Es würde mich freuen, wenn es mir gelungen ist. Und noch etwas sollten wir niemals vergessen: Ohne Angst gibt es keinen Mut und umgekehrt.“